Feuerwehrmann Daniel

Kommentare deaktiviert

„Die ersten Stufen sind kein Problem, aber irgendwann kommt der Punkt, an dem sich die Teilnehmer nur noch den Turm herauf quälen. Die Belohnung wartet am Ziel: Das Gefühl, diese Herausforderung zu bewältigen, ist einfach unglaublich“, erzählt uns Daniel über seinen ersten Skyrun 2010. Am ersten Oktober des letzten Jahres war es wieder soweit. Er startet gemeinsam mit mehr als 800 Feuerwehrleuten aus ganz Deutschland beim Firefighter Skyrun. Sie alle laufen auf Zeit und mit voller Ausrüstung die Treppen des Düsseldorfer Fernsehturms nach oben.

Dieses ungewöhnliche Hobby ist nur eine Nebenbeschäftigung für Daniel. Der gelernte Mediengestalter, der in der Marketingabteilung von EP: als Bildbearbeiter und Systemadministrator arbeitet, ist in seiner Freizeit freiwilliger Feuerwehrmann bei der Hauptfeuerwehrwache Ratingen Mitte. Um für seine Aufgabe dort fit zu bleiben, kam er gemeinsam mit einem Feuerwehrkameraden auf die Idee, am Skyrun teilzunehmen.

Auch wenn er die Herausforderung sucht, waren seine Gründe für den Weg zur Feuerwehr andere: „Ich helfe gerne Menschen und finde es wichtig, etwas Gutes zu tun. Deshalb habe ich mich vor sechs Jahren dazu entschlossen, ehrenamtlicher Feuerwehrmann zu werden.“ Nach einer intensiven Ausbildung konnte Daniel an seinen ersten Einsätzen teilnehmen. Manchmal rufen sein Pieper oder die Stadtsirene ihn bis zu fünfmal in der Woche zu Notfällen. Während der Arbeitszeit nimmt er allerdings selten und nur an großen Einsätzen teil. Damit das möglich ist, war die Personalabteilung von Anfang an in seine Planungen eingebunden.

An der Arbeit bei der Feuerwehr schätzt er besonders die Teamarbeit und die Möglichkeit, sich neue Fähigkeiten und Techniken anzueignen. So hat er sich zum Beispiel als Trainer für „Spinning“ – Radfahren auf festinstallierten Geräten – weitergebildet und organisiert bei der Feuerwehr bis zu zweimal in der Woche die schweißtreibenden Kurse für seine Kollegen. „Mein Hobby ist extrem vielschichtig und hört nicht mit den Einsätzen auf. Alles zielt darauf ab, fit zu sein, um Menschen zu helfen und sogar Leben zu retten. Das finde ich eine tolle Kombination“, zieht Daniel sein Fazit.

Artikel drucken

Comments are closed.