© Samsung

 

Samsung stellte auf dem Mobile World Congress in Barcelona nicht nur das mit Spannung erwartete Galaxy S5 vor, sondern auch gleich zwei neue Smartwatches. Die wichtigsten Infos über das Top-Smartphone und die neuen Gadgets lesen Sie hier im EP:Blog.

 

Das Samsung Galaxy S5: Keine großen Überraschungen

Nach den wilden Gerüchten um das neue Smartphone von Samsung sind die Neuerungen endgültig bekannt. Das Galaxy S5 ist nicht nur ein Upgrade des Galaxy S4, sondern nähert sich auch wie viel geglaubt dem iPhone5s an. So wurden einige typische Mängel beseitigt. Die Full-HD-Auflösung und scharfe Super-AMOLED-Technik machen das Display im Sonnenlicht besser lesbar. Das Adaptive Display passt Helligkeit, Kontrast und Farbtemperatur automatisch den Lichtverhältnissen an.

Im Vergleich zum Vorgänger ist das Display mit 5,1 Zoll statt 5 Zoll ein Bisschen größer. Mit Maßen von 142×72,5×8,1 mm bei einem Gewicht von 145 Gramm ist das Galaxy S 5 noch immer handlich. Die Rückseite besteht aus einem gummierten, strukturierten Aludeckel in den Farben Schwarz, Weiß, Blau oder Gold, wahlweise mit Klappdeckel. Die Rückseite ist rutschfest und griffig in der Hand und lässt sich abnehmen und austauschen. So erreicht man im Gegensatz zu den meisten Smartphones dieser Klasse problemlos den Akku des Gerätes und kann ihn mit wenigen Handgriffen austauschen. Das Gehäuse ist schon wie beim Vorgänger aus Kunststoff und ist staub- und wasserdicht nach IP67.

Die Kamera des Samsung Galaxy S5 hat eine Auflösung von 16 Megapixeln und einen speziellen Chip für HDR-Aufnahmen. Der Autofokus ist dreimal so schnell wie beim Vorgänger und lässt sich durch Tippen auch manuell bedienen. Leistungsfähiger als beim Samsung Galaxy S4 sind auch die zweifache WLAN-Antenne und der Akku, der 20 Prozent länger halten soll. Für Notfälle gibt es einen extremen Stromsparmodus, der nur noch die nötigsten Funktionen laufen lässt und den Bildschirm in Grauwerten darstellt.

Neuerungen und Gerüchte um ein Premium-Modell

Eine Premiere in der Galaxy-Serie ist der eingebaute Fingerabdruck-Scanner. Der Nutzer sichert mit seinem Fingerabdruck einen Privat-Modus für persönliche Dateien, Fotos und Videos, kann damit aber auch Online-Einkäufe über PayPal erledigen. Das Samsung Galaxy S5 kommt im April in den Handel. Einen Preis hat Samsung jedoch noch nicht genannt.

Spekulationen um ein Premium-Modell des Galaxy S5 wurden mittlerweile von Samsung dementiert, jedoch halten sich einige Samsung Fans an dem Gerücht fest, dass es eine “Galaxy F” Serie mit Premium-Modellen geben könnte. Dazu gibt es jedoch noch keinerlei Stellungnahmen vom Konzern. 

 

Die neuen Gadgets von Samsung: Smartwatches Gear 2 und Gear 2 Neo

Die Samsung Gear 2 bietet fast identische Leistungen wie ihr Vorgänger. Diese sind jedoch in einem deutlich schmaleren Gehäuse verpackt. Es ist dünner, weicher und so angenehm zu tragen wie eine normale Armbanduhr. Statt der 74 Gramm des Vorgängers wiegt die neue Smartwatch nur noch 69 Gramm. Die kleine Schwester Gear 2 Neo wiegt sogar nur 55 Gramm, dafür muss der Nutzer auf die eingebaute Digitalkamera verzichten.

Das kontrastreiche 1,63-Zoll-Display mit 320×320 Pixeln Auflösung ist gut lesbar. Die integrierte Kamera mit zwei Megapixeln ist unauffällig im Gehäuse versteckt. Der Look der Smartwatch lässt sich durch das Austauschen der Armbänder individuell anpassen. Zur Wahl stehen die Farben Schwarz, Goldbraun und Orange.

Neu an der Samsung Gear 2 ist, dass sie weniger abhängig vom gekoppelten Smartphone ist. Sie hat zum Beispiel einen eigenen MP3-Player. Mit einem Speicherplatz von 4 GB ist die Musikbibliothek allerdings begrenzt und wird wohl am ehesten beim Joggen Verwendung finden. Durch den eingebauten Schrittzähler und einen Herzschlag-Sensor eignet sich die Gear 2 hervorragend als Fitness-Gadget oder Wanderbegleiter. Outdoor-Aktive freuen sich über das staub- und wasserfeste Gehäuse. Auch für Couch-Potatoes gibt es eine Funktion: Der eingebaute Infrarot-Sensor ersetzt die Fernbedienung für Fernseher und TV-Receiver.

Neues Betriebssystem “Tizen” für Samsung-Gadgets

Das Betriebssystem der Gear2 ist nicht wie erwartet Android, sondern das gemeinsam mit Intel entwickelte Tizen-Betriebssystem. Gerüchten zufolge stellt Samsung in Zukunft alle tragbaren Gadgets auf Tizen um. Damit verspricht Samsung eine bis zu dreimal längere Akkulaufzeit. Im Test beschränkte sich die Akkulaufzeit der Gear 2 jedoch auf ein bis zwei Tage.

Die Gear 2 kommt noch im März auf den Markt. Ihr Preis ist noch nicht offiziell bekannt. Unsere EP-Fachhändler nehmen bereits Vorbestellungen entgegen. Finden Sie den Händler in Ihrer Nähe unter https://bitly.com/haendlersuche

 

 

 

 

 

 

 

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Update iOS 7.1 Apple

 

Apple hat eine neue Version seines mobilen Betriebssystems iOS 7.1 veröffentlicht. Es ist das erste Update seit dem Launch der Version iOS 7 im September 2013.

 

Kleines Redesign und Schließung von Sicherheitslücken

In der neuen Version iOS 7.1 wurden kleinere Fehler behoben, das Design des Telefonmenüs leicht anpasst und vor allem einige Sicherheitslücken geschlossen. Es sollen sich dabei um insgesamt 41 Lücken gehandelt haben. Gleichzeitig nutze Apple die Chance und hat sein Betriebssystem mit neuen Funktionen aufgewertet. Das Update soll auch die Geschwindigkeit des Betriebssystems positiv beeinflussen.

 

Kamera und CarPlay

Besonders interessant ist hier Apples neuestes Produkt CarPlay, das ebenfalls nach dem Update auf den iPads, iPhones und iPods Touch zu finden sein wird. Erst vergangene Woche hat Apple auf dem Genfer Auto Salon sein neues Infotainment-System präsentiert und möchte auf diesem Weg zukünftig das iOS-Betriebssystem auch in unsere Autos bringen. Zudem kann die Kamera des iPhone 5S nach dem Update die HDR-Funktion automatisch wählen.

 

Siri

Um die Anzahl der falsch verstandenen Befehle bei Siri zu reduzieren, lässt sich jetzt die Sprachsteuerung auch manuell stoppen. Hierzu muss brauch man nur noch den Home-Knopf loslassen.

 

Kalender

Auf dem iPad erhält der Kalender eine neue Tagesansicht. und zeigt anstehende Termine mit allen Details rechts in einer weiteren Spalte. Das erspart dem Nutzer jeden Termin einzeln anwählen zu müssen, um weitere Informationen wie z.B. eine Adresse ansehen zu können. Beim iPhone wird in der Monatsansicht eine zusätzliche Übersicht am unteren Rand angezeigt.

 

Download

Das Update steht als Over-the-Air-Aktualisierung zur Verfügung, kann aber auch direkt über iTunes aktualisiert werden. Über iTunes wird allerdings eine Größe von 1,5 Gbyte für das iPad und 1,4 Gbyte für das iPhone in Anspruch genommen. Mit 150 bis 250 MByte zeigt sich die Over-the-Air-Aktualisierung hingegen wesentlich kompakter. Egal für welche Variante Sie sich entscheiden, ist es aufgrund der Größe ratsam, das Update am heimischen Rechner bzw. über WLAN  aufzuspielen. Und wie es bei neuen Updates in der Anfangsphase üblich ist, kann es aufgrund der großen Nachfrage auch zu Verzögerungen kommen.

 

 

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FreeScuplt3D

Auf dem Messegelände in Hannover findet vom 10. bis zum 14. März die CeBIT 2014 statt. Neben den altbekannten IT-Größen wie IBM und SAP sind auch viele Startups und Web und Mobile Unternehmen unter den Ausstellern. Wir zeigen ihnen die neuesten Trends in Sachen Smartphones, Tablets, PC und Notebook.

Smartphones für jede Nische
Smartphone-Modelle gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Einige Hersteller setzen sich ab, indem sie eine Nische bedienen. Wie schon beim WMC vorgestellt, konzentriert sich etwa das Blackphone auf Sicherheit und Privatsphäre. Mit dem eigens entwickelten Betriebssystem PrivatOS verspricht es dem Nutzer vollständige Kontrolle über die Zugriffsrechte von Apps. Der Datenaustausch wird verschlüsselt und soll dem Nutzer höchstmögliche Sicherheit gewähren. Der Preis des Gerätes liegt laut Hersteller bei 629 US-Dollar. Es ist ab Juni 2014 lieferbar.

Anderen speziellen Anforderungen kommen die Ruggear Modelle RG700 und RG500 entgegen. Sie sind wasser- und staubdicht nach IP68 und US-Militärstandards. Sie überstehen Baustellen-Aktivitäten und Outdoor-Sportarten. Auf Wunsch gibt es das unkaputtbare Handy auch mit Explosionsschutz. Es soll eine Fallhöhe von bis zu zwei Metern und 30 Minuten unter Wasser bei einer Wassertiefe von bis zu 2 Metern überstehen. Mit einem 3,2-Zoll-Display, einer 5-Megapixel-Kamera und einem Dualcore-Prozessor mit 1 GHz und 512 Mbyte RAM kann man vom RG500 ansonsten keine Höchstleistungen erwarten. Das RG700 ist etwas leistungsstärker. Es hat ein 5,3 Zoll Display mit einer Auflösung von 960 x 540 und eine 8 Megapixel Kamera. Preislich liegen das RG500 bei 380 Euro und das RG700 bei 560 Euro.

Tablets auf dem Vormarsch
Immer mehr Hersteller trauen sich nun an den Tablet-PC-Markt heran. Der deutsche Hersteller Gigaset etwa stellt auf der CeBIT 2014 ein 8-Zoll-Tablet vor. Es bietet einen Quad-Core-Prozessor mit 1,2 GHz und läuft auf dem Betriebssystem Android 4.2.2. Mit einer Akkulaufzeit von etwa fünf Stunden im Test und einem Preis von rund 150 Euro liegt es im soliden Mittelfeld. Den High-End-Modellen der großen Hersteller kann es allerdings nicht das Wasser reichen.

Das Fujitsu Stylistic Q704 ist ein professionelles Business-Tablet. Full-HD-Display, 8 GByte Arbeitsspeicher, 256GByte SSD-Speicher und Betriebssystem Windows 8.1 nähern das Tablet an die Notebook-Sparte an. Ein besonderer Vorteil gegenüber anderen Tablets sind die vielen Anschlüsse. Es gibt ein Docking-Port für Tastaturen, einen SIM-Karten-Steckplatz und mehrere USB-Anschlüsse. Der Preis ist allerdings auch im Business-Notebook-Bereich einzuordnen: Etwa 1.100 Euro gibt der Hersteller an.

Für etwa 900 Euro wird das Samsung Galaxy Note Pro zu haben sein. Das große 12,2 Zoll Display kann Inhalte in DIN A4 darstellen und ist dank des mitgelieferten S-Pen zum digitalen Unterschreiben von Dokumenten geeignet. Auch ansonsten kann sich das Tablet sehen lassen: Quad-Core-Prozessor mit 2,3 GHz, 64 GByte interner Speicher und die neueste Android Version 4.4.

Für Nutzer, die sich nicht entscheiden können, gibt es auch ein neues Modell von Lenovo: Das Lenovo IdeaPad Yoga 2 Pro. Es lässt sich durch das einfache Umklappen der Tastatur von einem Notebook in ein Tablet verwandeln. Das Gehäuse ist nur 15 Millimeter dick, dennoch ist die Tastatur qualitativ hochwertig und sogar beleuchtet. Das 13,3 Zoll Display hat eine bemerkenswerte Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln. Mit Haswell-Core-Prozessoren, 8 GByte RAM und sämtlichen Schnittstellen von Bluetooth über HDMI bis USB 3.0 kann es das IdeaPadYoga 2 Pro mit aktuellen Notebooks aufnehmen. Dennoch ist es mit einem Handgriff ein flaches Tablet. Die Flexibilität ist jedoch nicht billig: Mit 1.300 Euro sind Sie dabei.

3D-Drucker setzen sich durch
Sie liegen stark im Trend und sind Thema Nummer eins auf der CeBIT 2014. Anfangs waren sie nur eine Träumerei, doch 3D-Drucker sind längst zur Realität geworden und nicht mehr unbezahlbar. Das Spitzenprodukt von Igo3D, der Ultimaker 2, ist für rund 2.300 Euro zu haben. Wer im Hobby- und Kreativbereich mit günstigeren Modellen experimentieren möchte, der kann bereits ab 100 US-Dollar einen 3D-Pen erwerben. Mit dem Freesculpt Pen FX-i Free von Pearl können Sie freihändig 3D-Skulpturen in die Luft zeichnen. Der Kunststoff erhärtet an der Luft sehr schnell und verspricht stabile Gebilde im Handumdrehen.

Interessieren Sie sich für die neuesten Produkte von der CeBIT 2014? Unsere zahlreichen EP:FachHändler geben Ihnen gerne vor Ort Tipps und Preisempfehlungen. Den nächsten EP:Fachhändler finden Sie unter folgendem Link: bit.ly/EPHändlersuche

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Netzwerkkabel

 

Die Geschwindigkeit Ihrer Internetverbindung hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Dazu zählen Ihr Wohnort, die Qualität der Kabel und die Anzahl der Nutzer, die an einem Verteilerkasten hängen. Besonders in dicht besiedelten Gegenden kommt es vor, dass die Leitungen überlastet sind. Das passiert, wenn die Anbieter zu viele Anschlüsse freischalten. Sie können dadurch mehr Kunden versorgen. Die Geschwindigkeit leidet jedoch darunter. Mit den folgenden Schritten können Sie selbst Ihre Internetverbindung optimieren.

 

Anbieter überprüfen und vergleichen

Möglicherweise liegt es am Anbieter, dass die Verbindung langsam ist. Bei Online-Speedtests finden Sie heraus, ob die Geschwindigkeit Ihrem gebuchten Tarif entspricht und ob es bessere Tarife gibt. Hier erfahren Sie auch, ob Störungen in Ihrem Gebiet gemeldet sind. Oft ist dem Anbieter das Problem schon bekannt. Wenn nicht, können Sie es online melden und vom Anbieter überprüfen lassen. Sollte das Problem dauerhaft bestehen, ziehen Sie einen Anbieterwechsel in Betracht. Vergleichen Sie Erfahrungsberichte im Internet und fragen Sie Ihre Nachbarn nach deren Erfahrungen. Je nach Wohnort kann sich die Geschwindigkeit auch beim selben Anbieter unterscheiden. Bei Flatrates drosseln einige Anbeter übrigens das Tempo, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist. Das steht oft im Kleingedruckten versteckt. Informieren Sie sich also, ob dies bei Ihrem Tarif der Fall ist. Dies kann Ihnen Ihr Anbieter sagen. Unter diesem Link finden Sie zusätzlich eine Übersicht der Drosselung bei verschiedenen Anbietern.

 

Internet selbst beschleunigen

Ein neuer Router kann das Tempo enorm beschleunigen. Alte Router unterstützen nicht unbedingt moderne Hochgeschwindigkeitsleitungen. Gerade, wenn Sie viel über WLAN surfen, dürfte sich ein Router der neuen Generation lohnen. Eine AVM Fritz!BOX unterstützt fünf Gigahertz Frequenz-Bereiche und verhindert automatisch die Überlagerung mit anderen WLAN-Netzwerken. Wird Ihr Empfang durch ein anderes Netzwerk in der Nähe gestört, sucht die Fritz!BOX automatisch einen neuen Kanal, der nicht so stark belegt ist. Möchten Sie kein Geld für eine Fritz!BOX ausgeben, können Sie auch manuell den Kanal Ihres WLAN Routers wechseln. Dies sollte mit Ihrem Online-Zugang möglich sein. Alle Informationen dazu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Routers und in den beiliegenden Informationen Ihres Internetanbieters.

WLAN-Reichweite verbessern

Ihr WLAN Router steht am besten in einer erhöhten Position und nicht in unmittelbarer Nähe von Stahl, Wasserleitungen oder massivem Holz. Diese blockieren die WLAN-Strahlung. Kabellose Funktelefone gelten ebenfalls als Störfaktor. Soll das WLAN mehrere Etagen erreichen, richten Sie die Antenne des Routers am besten waagerecht aus. Kleine Zusatzgeräte wie WLAN-Repeater verstärken das Signal in der ganzen Wohnung. Das Internet aus der Steckdose mit Stromleitungs-Adaptern ist eine gute Alternative, um das Internet in jeden Raum zu holen. Wenn Sie statt WLAN über ein Netzwerkkabel surfen, erhöht sich die Geschwindigkeit ebenfalls. Falls Sie Ihren Computer also ohnehin meist am Schreibtisch nutzen, können Sie dort das Netzwerkkabel an den PC anschließen.

 

Anschluss und Einstellungen anpassen

Telefonanschlussdosen sind nicht immer gleichwertig. Manchmal gibt es nachgelagerte TAE-Zweitdosen in der Wohnung, die sehr viel langsamer die Daten überträgt. Schließen Sie Ihren DSL-Splitter an die erste TAE-Telefondose an und probieren Sie, ob sich die Geschwindigkeit verbessert. Möglich ist es auch, dass Ihre Netzwerkkarte nicht optimal eingestellt ist. Kostenlose Software wie der TCP Optimizer können die Einstellungen überprüfen und verbessern. Die Service-Hotline Ihres Anbieters kann Ihnen jedoch auch Abhilfe verschaffen.

Für weitere offene Fragen bezüglich Ihrer Router, Anschlüsse und Verbindungen können Sie sich auch gern an Ihren EP:Fachhändler wenden. Adressen und Namen der EP:Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie hier: bit.ly/EPHändlersuche.

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© Janitors - Flickr [CC-BY-3.0: http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/]

In Barcelona findet vom 24. bis zum 27. Februar der World Mobile Congress WMC statt. Dort werden die wichtigsten Smartphone-Neuheiten präsentiert. Auch in diesem Jahr sind unter den 1.700 Ausstellern wieder fast alle Branchengrößen vertreten, um ihre Neuheiten vorzustellen. Wie in jedem Jahr ist Apple jedoch nicht vertreten. Das mit Spannung erwartete Highlight war die Vorstellung des Samsung Galaxy S5. Lesen Sie hier Neuigkeiten über die Highlights des Word Mobile Congress in Barcelona.

Samsung hält Überraschungen parat
Über das neue Samsung Galaxy S5 haben sich im Vorfeld der Präsentation die Gerüchte überschlagen. Nun ist die Katze aus dem Sack und das Wettrennen gegen Apple geht in die nächste Runde. Das neueste Smartphone von Samsung ist mit einem Quadcore-Prozessor ausgestattet, welcher durch zwei Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Die Display-Größe ist auf 5,1 Zoll angewachsen. Die Auflösung des AMOLED-Displays hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, um der hochauflösenden 16 Megapixel Kamera gerecht zu werden.  Besondere Fähigkeiten des neuen Samsung Galaxy S5 sind jedoch der Fingerabdrucksensor, Pulsmesser und es ist wasserdicht sowie staubfest. Die geplante Veröffentlichung ist für den 11. März angekündigt und das Handy wird in drei Farben erhältlich sein.

 

 

Der Nachfolger der Smartwatch Galaxy Gear wird hingegen in zwei Ausführungen auf den Markt kommen. Das spannende daran ist der Umstieg von Android auf das hauseigene Betriebssystem Tizen. Ein Modell wird mit einer Kamera ausgestattet sein. Das andere hingegen punktet mit einem 10mm schlanken und 55 Gramm leichten Gehäuse.

HTC setzt auf Power
HTC-Nutzer können ihr Smartphone künftig zu einem Teil eines Supercomputers machen. Dazu müssen sie sich nur eine App herunterladen. Nutzt er sein Smartphone nicht, wird dessen Rechenleistung einem Projekt zur Verfügung gestellt und unterstützt damit etwa die Krebsforschung. Das neu vorgestellte HTC Desire 816 ist in sich schon ein kleiner Supercomputer. Die 13-Megapixel-Kamera kann Videos mit 1080p aufnehmen und auf einem 5,2 Zoll großen Display darstellen.

Sony hat viel Neues im Gepäck
Das neue Smartphone Sony Xperia Z2 bietet eine Kamera mit sagenhaften 20,7 Megapixeln und einem 5,2 Zoll Display. Zum stolzen Preis von 599 Euro wird es noch in der ersten Jahreshälfte in drei Farben erscheinen. Das Z2 wird es aber auch als Tablet geben. Mit 10 Zoll und nur 6,4 Millimeter Dicke hat es ebenfalls eine 20,7 Megapixel Kamera. Auch an die Sparfüchse wurde gedacht: Das Modell XperiaM2 ist mit 4,8 Zoll Display und einer 8 Megapixel Kamera sehr abgespeckt, aber dafür ein gutes, günstiges Smartphone für den Alltagsgebrauch.

Für diesen entwickelte Sony auch sein neues SmartBand. Das Armband hat einen Schritt- und Kalorienzähler und sendet alltägliche Bewegungsdaten des Nutzers an dessen Smartphone. So führt das SmartBand im Hintergrund für den Nutzer Tagebuch. Mit der zugehörigen Lifeblog App können Fotos, Videos, Notizen und Aktivitäten zur einer interaktiven Zeitleiste hinzugefügt werden.

Nokia im Niedrigpreissektor
Der Hersteller Nokia stellt mit dem Nokia 220 sein neues Smartphone für den Billigpreissektor vor. In der Grundausstattung kostet es nur 29 Euro. Auch das vorgestellte Nokia Asha 230 ist mit 35 Euro ein Smartphone, das für die breite Masse angelegt ist. Nokia rechnet damit, pro Woche weltweit eine Million Geräte dieser Klasse abzusetzen. Mit dem Nokia X stellt Nokia sein erstes Android-Smartphone vor. Dieses ist dennoch mit der Microsoft-Cloud verbunden, hat Skype integriert und einen gänzlich personalisierbaren Homescreen. Auch dieses Smartphone ist mit 89 Euro sehr günstig zu haben.

Mit dem Blackphone gegen den Überwachungswahn
Die spanische Firma Geeksphone überrascht mit einem Smartphone, das den Nutzer vor der Überwachung schützt. Im Blackphone sollen alle typischen Datenlecks gestopft sein. Technisch ist das Smartphone mit dem 4,7 Zoll Display solide ausgestattet und zum Preis von etwa 460 Euro zu haben. Das Betriebssystem PrivatOS basiert auf Android und verfügt über einige vorinstallierte Apps, mit denen Nutzer verschlüsselt SMS schreiben und telefonieren können. Auch die gespeicherten Dateien, Adressen und Telefonnummern werden sofort verschlüsselt. Der Internetzugang des Blackphone wird per VPN gesichert. Einzigartig ist die Festlegung der App Berechtigungen. Im Security Center des Blackphone kann der Nutzer jeder App bestimmte Berechtigungen verweigern.

WhatsApp kommt mit neuen Features
Nach der Übernahme durch Facebook haben zahlreiche Nutzer WhatsApp den Rücken gekehrt. Die App lockt aber mit neuen Features: Künftig soll der Messenger auch über eine Anruf-Funktion verfügen, mit der man ohne Mehrkosten telefonieren kann. So wird es in Deutschland eine enge Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter E-Plus geben.

 

Viele der vorgestellten Neuheiten werden schon bald bei Ihrem EP:Fachhändler erhältlich sein. http://bit.ly/EPHändlersuche

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Fritzbox

Der FRITZ!Box-Hersteller AVM gab vor wenigen Tagen eine Sicherheitslücke in den verbreiteten FRITZ!Box-Routern bekannt. Über eine Sicherheitslücke haben Hacker die FRITZ!Boxen der Betroffenen umkonfiguriert. Im Sekundentakt wurden teure Telefonverbindungen zu Service-Nummern im Ausland aufgebaut, an deren Gewinn die Täter wahrscheinlich beteiligt waren. So können für den einzelnen Verbraucher Schäden von um die 1000 Euro entstehen. Es ist außerdem nicht auszuschließen, dass Passwörter gestohlen wurden, die auf der FRITZ!Box gespeichert waren.

In der ersten Meldung von AVM hieß es, dass nur Router betroffen seien, bei denen der Fernzugriff aktiviert war. Ein Test von heise Security hat jedoch ergeben, dass schadhafte Webseiten die Sicherheitslücke auch ohne die Fernsteuer-Funktion ausnutzen können. Alle Nutzer von FRITZ!Box-Modellen müssen sofort handeln.

Wie mache ich meine FRITZ!Box sicher?
Der erste Schritt ist für Sie, die von AVM veröffentlichte Software-Aktualisierung zu installieren. Rufen Sie dazu die Benutzeroberfläche Ihrer FRITZ!Box auf, indem Sie “fritz.box” in die Adresszeile Ihres Internetbrowsers eingeben. Melden Sie sich dort mit Ihren Nutzerdaten an. Klicken Sie auf „Assistenten“ und dann auf „Update“ bzw. „Firmware aktualisieren“. Ihr Sicherheits-Update wird nun automatisch installiert. Das folgende Video veranschaulicht diesen Prozess.

Um missbräuchliche Anrufe auszuschließen, löschen Sie am besten sofort unbekannte IP-Telefone und Rufumleitungen. Klicken Sie dazu in der Benutzeroberfläche der FRITZ!Box auf „Telefonie“ und dann auf „Telefoniegeräte“. In der Tabellenspalte „Anschluss“ suchen Sie nun nach der Bezeichnung „LAN/WLAN“. Löschen Sie dort Ihnen unbekannte IP-Telefone. Klicken Sie unter „Telefonie“ jetzt auf „Rufbehandlung“ und danach auf die Registerkarte „Rufumleitung“. Löschen Sie alle Einträge, die auf Ihnen unbekannte internationale Rufnummern verweisen. In der Registerkarte „Callthrough“ deaktivieren Sie die Option „Callthrough aktivieren“ und klicken dann zum Speichern auf „Übernehmen“. Hier können Sie mit der Schaltfläche „Neue Rufsperre“ auch zur Sicherheit eine allgemeine Rufsperre ins Ausland einrichten.

Ändern Sie nun all Ihre Passwörter. Am wichtigsten sind das Administrationspasswort der FRITZ!Box und die Passwörter der E-Mail Adressen. Um ganz sicher zu gehen, ändern Sie am besten alle Ihre Passwörter, inklusive der WLAN-Schlüssel. Durch den Fernzugriff kann ein Router-Trojaner installiert werden, der den Internet-Traffic nach jeglichen Zugangsdaten durchsucht.

Für welche FRITZ!Box Modelle gibt es das Sicherheits-Update?
Das Sicherheitsupdate ist bisher für etwa 30 Modelle verfügbar. Bei den Modellen 6360, 6340 und 6320 Cable wird das Update direkt vom Internetanbieter durchgeführt. Die Liste wird hier regelmäßig aktualisiert. Die Bezeichnung Ihres FRITZ!Box Modelles finden Sie auf der Unterseite des Gerätes oder aber in Ihrer Benutzeroberfläche unter „Übersicht“.

Wie schütze ich meine FRITZ!Box ohne Sicherheitsupdate?
Ist das Sicherheitsupdate für Ihre FRITZ!Box noch nicht verfügbar, löschen Sie trotzdem wie oben beschrieben unbekannte IP-Telefone und Rufumleitungen und ändern Sie alle Passwörter. Überprüfen Sie auch den HTTPS-Internetzugriff über Ihre Benutzeroberfläche.
Dazu wählen Sie dort „Internet“ und klicken dann auf „Freigaben“. Überprüfen Sie in der Registerkarte „FRITZ!Box Dienste“, ob die Einstellung „Internetzugriff auf die FRITZ!Box über HTTPS“ aktiviert ist. Falls dies der Fall ist, deaktivieren Sie sie und klicken Sie dann auf „Übernehmen“.

Wie finde ich heraus, ob ich betroffen bin?
Die Anzahl der betroffenen Nutzer ist noch unbekannt. Haben Sie in Ihrer FRITZ!Box-Oberfläche unbekannte IP-Telefone oder Anrufe an unbekannte, ausländische Telefonnummern entdeckt, setzen Sie sich am besten direkt mit Ihrem Telefonanbieter in Verbindung. Besorgte Nutzer können aber auch unter ✉ security@avm.de oder ☎ 030–39 00 45 44 (Montag bis Freitag 9.00 – 20.00 Uhr, Samstag und Sonn­tag 10.00 – 18.00 Uhr) das AVM-Support­team erreichen.

Persönliche Hilfestellung in technischen Fragen geben Ihnen auch unsere EP:Fachhändler in ganz Deutschland. Adressen und Namen der EP:Fachhändler in Ihrer Nähe finden Sie hier: bit.ly/EPHändlersuche

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Présentation videoprojecteur

Die modernen Fernsehgeräte werden immer größer und teurer. Das hochauflösende Bild wird elektronisch aufbereitet und ist stechend scharf. Das wirkt jedoch oft künstlich, sodass ein Kino-Gefühl nicht aufkommt. Ein Beamer im Wohnzimmer ist die Alternative. Ein Heimkino hat dem Fernseher gegenüber einige Vor- und Nachteile. Worin bestehen diese und worauf muss man beim Kauf eines Beamers achten?

Beamer oder Fernseher?

Ein großer Vorteil des Beamers ist, dass das Bild größer ist als beim Fernseher, das Gerät jedoch weniger Platz einnimmt. Bringen Sie den Beamer an der Wand oder unter der Decke an, stört er im Raum nicht. Es besteht auch nicht der Drang, das komplette Wohnzimmer auf einen Fernsehbildschirm auszurichten. Der Beamer projiziert das Bild mit einem leistungsstarken Licht an die Wand und vermittelt so ein Gefühl wie im Kino. Es ist möglich, DVD- oder Blu-ray-Player anzuschließen oder mit einem DVB-Empfänger das Fernsehbild auf den Beamer zu übertragen. Außerdem können Sie Ihren Laptop anschließen und Filme aus Streaming-Portalen und Online-Videotheken laden.

Welche Zusatzanschaffungen sind nötig?

Im Vergleich zum Fernseher gibt es beim Beamer den Nachteil, dass Zusatzanschaffungen nötig sind. Das sind nicht nur die Geräte, die als Quelle dienen. Die integrierten Lautsprecher des Beamers sind kein Ersatz für eine HiFi-Anlage oder ein Dolby-Surround-System. Für das richtige Kinoerlebnis muss auch eine Leinwand her. Eine weiße Wand funktioniert zur Not auch, sie reflektiert aber zu viel Licht an die umliegenden Wände und lässt das Bild blasser erscheinen. Kleine Unebenheiten an der Tapete machen sich bemerkbar. Beachten Sie auch, dass das Bild vom Beamer nur in einer dunklen Umgebung zu sehen ist und Sie tagsüber den Raum abdunkeln müssen.

Vom Wohnzimmer zum Heimkino

Vor dem Kauf eines Beamers muss das Wohnzimmer angepasst werden. Eine Wand muss für die Leinwand frei bleiben. Möchten Sie sich keine Leinwand anschaffen, können Sie die Wand mit spezieller Leinwandfarbe streichen. Sie absorbiert das Licht besser als normale Wandfarbe und sorgt für ein schärferes Bild. Der perfekte Platz für den Beamer ist direkt gegenüber der Leinwand auf mittlerer Höhe. Ist dies nicht möglich, müssen Sie nach einem Beamer mit Lense-Shift Funktion Ausschau halten. Diese Funktion erlaubt die Justierung des Bildes, wenn der Beamer in einem schrägen Winkel zur Leinwand angebracht ist. Beamer heizen übrigens stark auf und gehören deshalb nicht in die Nähe einer Heizung. Der ideale Sitzabstand zur Leinwand beträgt das fünf-fache der Bildhöhe. Je nach Auflösung sind sonst Bildpunkte zu sehen. Zu guter Letzt stellen Sie sicher, dass Sie den Raum auch bei Tageslicht gut abdunkeln können.

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Achten Sie vor dem Kauf eines Gerätes auf die Auflösung. Um Blu-ray-Discs abzuspielen, benötigt der Beamer eine 1920×1080 Full HD Auflösung. Eine HDMI-Schnittstelle dient der Übertragung der hochauflösenden Bilder von Geräten wie Blu-ray-Playern. Das zugehörige HDMI-Kabel müssen Sie unter Umständen einzeln kaufen. Die meisten Beamer dieser Klasse sind von vornherein auch 3D-fähig. Auch das sollten Sie aber sicherstellen. Vergleichen Sie auch den Stromverbrauch. Ein Beamer verbraucht generell mehr als ein Fernseher, etwa 250 bis 400 Watt. Die Modelle können sich sehr stark unterscheiden. Ist Ihnen eine leise Lüftung wichtig, müssen Sie wahrscheinlich mit höheren Preisen rechnen.

Welche Modelle sind zu empfehlen?

Für ein gewöhnliches Wohnzimmer ist ein Gerät ab 1500 Euro aber nicht zu empfehlen. Die hohen Kontrastwerte von Modellen wie dem Sony VPL-HW55ES sind für spezielle, schwarze Heimkinoräume gedacht und gehen im normalen Wohnzimmer verloren. Auch professionelle Tageslichtbeamer sind eher für Präsentationen in Büroräumen als für das Heim-Entertainment gedacht. Ein sehr gutes Modell für den Privatgebrauch liegt preislich etwa zwischen 700 und 1000 Euro.

Unsere EP:Fachhändler beraten Sie hier gerne ausführlich und finden mit Ihnen gemeinsam das passende Modell. Ihre nächsten EP:Fachhändler finden Sie hier.

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Ein unglaubliches tolles Video geht gerade durch das Web und hat uns so sehr begeistert, dass wir es unbedingt mit Ihnen teilen möchten!

Eine Kamera fällt offensichtlich kurz vor einem Fallschirmsprung hunderte Meter in Richtung Erdboden und landet schließlich in einem Schweinestall. Sie hat den Sturz überlebt und wird darauf hin von einem quickenden Bewohner begrüßt. Was dann passiert – sehen Sie selbst!

 

Übringens: Stabile Actioncams erhalten Sie auch bei Ihrem nächsten EP:Fachhändler.

 

 

 

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